Finanznot der Polizei: Berg sieht Sicherheit nur noch auf dem Papier gewahrt

Stuttgart, 18.07.2018. Schon Mitte des Jahres erreichte die Polizeibeamten in Mannheim und Aalen die Botschaft, den Gürtel gewaltig enger zu schnallen. Bereits jetzt müsse jeder Cent umgedreht werden. Aus Sicht des Sprechers für Polizei und Innere Sicherheit der AfD-Landtagsfraktion, Lars Patrick Berg, ist die Finanznot der Polizei ein Zeichen für eine unprofessionelle Haushaltsführung. Die Sicherheit sei mehr und mehr nur auf dem Papier gewahrt:

„Es steht zu befürchten, dass Mafia und andere Gruppen der organisierten Kriminalität sowie Extremisten finanziell, personell und technisch besser ausgestattet sind als unsere Polizei. Zumindest ist nicht bekannt, dass ein Drogendeal oder eine Waffenlieferung scheiterte, weil die Mafia kein Geld für Benzin hatte. Wenn schon kein Geld für Streifenfahrten und Drucker da ist, ist es höchste Zeit für den Innenminister finanziell nachzubessern. Ein nachzuvollziehender Umgang mit Steuergeld scheint im Innenministerium ohnehin fremd zu sein. Die Reform der Polizeireform verursacht nicht näher ausgewiesene millionenfache Mehrkosten und an der Basis fehlt es am Grundlegendsten. Da läuft gehörig was schief im Hause Strobl!“

Aus Sicht Bergs müsse dringend verhindert werden, dass durch das aus Spargründen Nichterfolgen von Streifenfahrten und präventiver Polizeiarbeit, dazu führe, dass Einbrecher und andere Kriminelle Morgenluft witterten. Minister Strobl müsse das Thema Innere Sicherheit „endlich ernsthaft angehen“, so Berg.