Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger: Richtig, aber zu spät!

Brüssel, 18.03.2020. Als „richtig aber zu spät“, bezeichnet Lars Patrick Berg, Außenpolitischer Sprecher der AfD im EU-Parlament, das Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger. Es sei nicht logisch gewesen, den Alltag für Europäer immer weiter einzuschränken, zugleich aber Flüge aus den Risikostaaten China und Iran unkontrolliert zuzulassen.

Kritisch sieht Berg, dass bereits Ausnahmeregelungen geplant seien. In einer solche Notsituation müsse aus Bergs Sicht die Gesundheit der Bürger höhere Priorität haben, als irgendwelche Reiseabkommen.

Das Einreiseverbot müsse, so Bergs Forderung, auch für Asylbewerber an der türkisch-griechischen Grenze konsequent gelten. Mit COVID-19 sei nun ein weiteres gewichtiges Argument für sichere Außengrenzen hinzugekommen. Weiter führt Berg aus:

„Besser spät als nie. Doch vor lauter Offener-Grenzen-Romantik hat man leider in Berlin und Brüssel zu spät und zu zögerlich reagiert. Und, so der Anschein heute, will man auch weiterhin nicht konsequent reagieren. Ausnahmeregelungen und die bestehenden Forderungen, in Griechenland sitzende Asylbewerber aufzunehmen, zeigen, dass weder Ursula von der Leyen noch Angela Merkel wirklich willens sind, effiziente Schutzmaßnahmen durchzusetzen!“

Die Rückholung deutscher Urlauber müsse nun schnell, unbürokratisch und mit einer Gesundheitsprüfung erfolgen.