Lars Patrick Berg warnt vor IS-Terror während Gesundheitskrise

Brüssel, 14.04.2020. Mit Besorgnis beobachtet Lars Patrick Berg, Mitglied im europäischen Ausschuss Sicherheit und Verteidigung (SEDE), die Entwicklung des „Islamischen Staats“ (IS). Dieser profitiere, so Einschätzungen von Sicherheitsexperten, von der aktuellen Gesundheitskrise und die hierdurch bedingte Schwächung der Staaten. Berg fasst zusammen:

„Durch die Corona-Pandemie sind viele Staaten geschwächt. Durch Ausfälle und einer Vielzahl neuer Bestimmungen sind auch Sicherheitsbehörden stark angespannt und an der Belastungsgrenze. Das will der IS ausnutzen. Sei es durch ein neues Aufflammen seiner Macht in Syrien und dem Irak oder durch gezielte Anschläge in westlichen Ländern.“

Sicherheitsberichten zufolge wolle der IS sich neu in Syrien und dem Irak sammeln und den Rückzug westlichen Militärs nutzen, um wieder Fuß zu fassen. Zugleich habe der IS auf seinen Propagandaplattformen seine Anhänger aufgefordert, gezielt die derzeitige Schwäche der sogenannten „Kreuzfahrernationen“ für Terroranschläge zu nutzen. Der AfD-Politiker Berg hat deshalb dazu eine Anfrage an den Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik gestellt. Es müsse unbedingt verhindert werden, dass IS-Kämpfer in die Europäische Union einreisen und Anschläge verüben könne, so Berg.

Verweis: https://www.n-tv.de/politik/Der-IS-will-das-Chaos-in-Europa-verstaerken-article21689632.html

Bei Schutzausrüstungen und Medizinprodukte wird jetzt teuer Lehrgeld gezahlt

Brüssel, 07.04.2020. Lars Patrick Berg, AfD-Abgeordneter im Europäischen Parlament, mahnt die EU-Kommission an, künftig die Herstellung elementarer Produkte nach Europa zurück zu verlagern.

Berg, Mitglied im Ausschuss Sicherheit und Verteidigung (SEDE), hat vergangene Woche bereits eine entsprechende Anfrage an die EU-Kommission gestellt. Es könne nicht angehen, so Berg, dass elementare Produkte für den Krisen- und Katastrophenfall „nur noch am anderen Ende der Welt produziert werden und dann bei Bedarf nicht zur Verfügung stehen“. Konkret sei dies beispielsweise an den fehlenden Atemschutzmasken und bei bestimmten medizinischen Wirkstoffen zu sehen.

Es seien, so der Abgeordnete weiter, „verstärkt Investitionen und Strategien für die Herstellung von Schutzausrüstungen und Medizinprodukten in Europa anzugehen“. Behörden auf verschiedenen Ebenen hatten, so verweist Berg, in den vergangenen Jahren immer wieder auf dieses Defizit hingewiesen ohne dabei gehört worden zu sein. Nun müssten Staaten und Bürger teures Lehrgeld für dieses fahrlässige Verhalten der Regierung zahlen.

Als möglichen Produktions- und Innovationsstandort schlägt Berg die in Baden-Württemberg liegende Region Schwarzwald-Baar-Heuberg vor. Die in der Region befindliche Stadt Tuttlingen werde nicht umsonst als „Weltzentrum der Medizintechnik“ bezeichnet. “Wir haben hier eine Vielzahl von Weltklasse-Unternehmen mit hochqualifizierten Mitarbeitern die eine herausragende Arbeit leisten. Gerade hier würde sich eine Ansiedlung von Produktions- und Forschungsstätten für Schutzausrüstung und Atemmasken bestens anbieten“, so Berg abschließend.