Offener Brief an OB Roth Villingen-Schwenningen – Debatte zu Manfred von Richthofen

Sehr geehrter Herr Roth,

mit diesem Schreiben nehme ich Bezug auf die Debatte zu Manfred von Richthofen sowie auf den mangelnden Respekt gegenüber einem jungen Mann, der sein Leben für sein Land geopfert hat.

Ich bedauere zutiefst die politische Korrektheit, die heutige Politiker dazu verleitet, junge Männer aller Kriegsparteien zu verteufeln, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben gegeben haben. Die Umstände waren 1914 völlig andere als heute; vielen heutigen Kritikern von Richthofens dürfte die Bedeutung des Wortes „Opfer“ wohl fremd sein.

Aus diesem Grund appelliere ich an Sie: Distanzieren Sie sich von diesem lächerlichen Versuch, die Geschichte umzuschreiben, und erkennen Sie an, dass Patriotismus nicht grundsätzlich von Übel ist. Ohne diesen Patriotismus wären wir heute nicht hier, und meine Kollegen von den Grünen hätten nicht den Luxus, sich abwertend über jene zu äußern, die das höchste Opfer gebracht haben, während viele von ihnen selbst nur heiße Luft produzieren.

Mit freundlichen Grüßen

Lars Patrick Berg

2 Antworten auf „Offener Brief an OB Roth Villingen-Schwenningen – Debatte zu Manfred von Richthofen“

  1. Ich unterstütze Sie voll und ganz ! Die Uminterpretierung und Verfälschung der Deutschen Vergangenheit beruht auch auf dem Wunsch keine Verantwortung mehr übernehmen zu müssen. Sei es im Guten wie im Schlechten. Mit der nationalen Identität ist es wie in einer Ehe. Als deutscher Staatsangehöriger zahlen wir eben auch nach der Scheidung Unterhalt. Davon möchten sich die meisten durch Leugnung und Umschreibung befreien. Das wird nicht funktionieren.

    Joe Gleis

    1. Vielen Dank für Ihren interessanten Kommentar. Der Offene Brief fand „natürlich“ in den lokalen/regionalen Medien (Neckarquelle/Schwarzwälder Bote) erwartungsgemäß keinen Widerhall. Dafür aber umso mehr in den Sozialen Medien 😊

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