Warum es Sinn macht, sich außenpolitisch zu äußern!

Manchmal verwundert mich die Anzahl an Reaktionen auf meine Postings, denen zufolge ich die Kommentierung von Geschehnissen rund um den Erdball einstellen sollte, um mich ausschließlich auf innerdeutsche Themen zu konzentrieren, die weitaus wichtiger seien.Als außenpolitischer Sprecher der AfD im Europaparlament könnte mir das einige offensichtliche Schwierigkeiten bereiten!

Zwar habe ich Verständnis für die Ansicht, dass wir mehr gegen die Probleme tun müssen, mit denen wir in Deutschland direkt konfrontiert sind – unkontrollierte Einwanderung, Stellenabbau, Zugang zu Wohnraum –, doch es wäre naiv, anzunehmen, wir könnten uns vom Rest der Welt abkapseln. Die Welt ist vernetzt, und Deutschland kann nicht in einem Vakuum existieren.
Wir müssen uns mit den Konflikten in Afrika und anderswo befassen, da Krieg zu den Hauptursachen der Migration zählt. Gezielte Hilfe zur Armutsbekämpfung ist ein weiteres Instrument, das die Migrationsströme (manchmal) verringern kann.
Deutschland ist wie weite Teile Europas dem hohen Risiko terroristischer – insbesondere islamistischer – Anschläge ausgesetzt. Eine vernunftgeleitete, starke Außen- und Militärpolitik kann diese Bedrohungen an der Wurzel bekämpfen und Deutschland zu einem sichereren Ort machen.

Nicht zuletzt kann die Zusammenarbeit mit anderen Ländern Handelsmöglichkeiten eröffnen, die in Deutschland mehr Arbeitsplätze entstehen lassen.
Außenpolitik ist für den deutschen Wohlstand sehr wohl von Belang – und muss in eine Reihe mit anderen Politikbereichen gestellt werden, die unseren Alltag unmittelbarer beeinflussen.

Ich versuche, einen Überblick darüber zu vermitteln, was in Brüssel geschieht und wie sich dies auf uns alle auswirkt. Natürlich finde ich viele der Debatten und Gespräche insbesondere von links-grüner Seite frustrierend, doch sie sind Teil der Brüsseler Realität. Wir müssen unsere Stimme erheben – einschließlich bei Themen, die uns auf den ersten Blick nicht direkt zu betreffen scheinen.

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