Es geht die USA nichts an, woher ein souveräner Staat wie Deutschland seine Energie bezieht

Die USA bleiben enger und strategischer Partner Deutschlands. Dennoch gibt es auch in Partnerschaften Meinungsverschiedenheiten und Interessenskonflikte. Ein Baustopp der bereits zu über 90 Prozent fertiggestellten Gasröhre gefährdet meines Erachtens nach die Versorgungssicherheit Deutschlands . Dies umso mehr vor dem Hintergrund des gleichzeitig stattfindenden Kohle- und Atomausstiegs. Folgekosten für eventuelle Vertragsstrafen nicht eingerechnet. Eine Fertigstellung impliziert aber zukünftig auch keine kritiklose Haltung gegenüber der russischen Regierung. Das Benennen von Interessensübereinstimmungen und -abweichungen, eine klare Sprache und das Definieren von roten Linien sind auch in diesem für Deutschland und Europa wichtigen Verhältnis von Bedeutung

….Rückendeckung bekommt die Bundesregierung hingegen aus dem Europaparlament nicht von Merkels eigenen CDU/CSU-Leuten, sondern ausnahmsweise mal von der AfD. Ihr außenpolitischer Sprecher im EU-Parlament, Lars Patrick Berg, gibt zu Protokoll: „Es geht die USA nichts an, woher ein souveräner Staat wie Deutschland seine Energie bezieht und mit wem er Handelsbeziehungen eingeht. Wenn Washington unsere Unternehmen sanktioniert, weil sie am Bau von Nord Stream 2 beteiligt sind, dann ist das eine Intervention, die wir nicht dulden können“. (Quelle: focus.de)

https://m.focus.de/politik/ausland/eu/analyse-von-hans-juergen-moritz-bidens-test-for-the-west-eu-soll-moskau-und-peking-die-zaehne-zeigen_id_13134761.html?fbclid=IwAR1K6eGHN5eMEaS69xHIG_RMMTrnAki57jRVGpjoFxJy0Je1bQcp5WVbVuQ

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